

Pressemitteilung | 14.04.2004
Paukenschlag zum Auftakt: Landesgartenschau Trier startet mit attraktivem Programm für Jung und Alt
In wenigen Tagen ist es soweit: Dann startet die Landesgartenschau Trier 2004 auf dem Petrisberg über den Dächern der ältesten Stadt Deutschlands. Freuen können sich die Besucher auf zahlreiche floralen Beiträge sowie ein gut gefülltes Programm mit mehr als 3000 Veranstaltungen. Das größte rheinland-pfälzische Event dieses Jahres zwischen dem 22. April und dem 24. Oktober 2004 toppt nicht nur mit der Fläche von 44 Hektar ähnliche Veranstaltungen um Längen. „Wir positionieren uns erstmals in der Geschichte von Gartenschauen als Kulturgartenschau“, erklärt Roman Schleimer, einer der beiden Geschäftsführer der Landesgartenschau Trier 2004 GmbH. Somit soll die Ausstellung zu einem unterhaltsamen und informativen Erlebnis werden. Die vier Themen Natur, Geschichte, Sport und Kunst, die fest in Trier und der Region verankert sind, spielen dabei eine bedeutende Rolle.
Trotz der kurzen Vorbereitungszeit – zwischen der Vergabe der zweiten rheinland-pfälzischen Landesgartenschau und dem Eröffnungstag liegen nur knapp zweieinhalb Jahre – werden die Besucher vom ersten Tag an ein fertiges Gelände vorfinden. „Insgesamt hatten wir 20 Monate Bauzeit, das ist für den Landschaftsbau nicht gerade viel“, sagt Matthias Schmauder, der technische Geschäftsführer der LGS GmbH. „Zum Glück hatten wir zwei Vegetationsperioden und alle Beteiligten haben an einem Strang gezogen. So konnten wir diesen Kraftakt stemmen.“ Aus dem tristen Militär-Areal mit vielen abrissreifen Gebäuden entwickelte sich ein farbiges Gelände mit vielen Augenweiden. Mehr als 100.000 Pflanzen schmücken die Blumenbeete auf einer Gesamtfläche von 4000 Quadratmetern. Die Staudenbänder, die 16 abwechslungsreichen Ausstellungen in der Hallenschau, der Rosenvergleich mit Stammbaum und die elf Themengärten warten ebenso auf Bewunderer. „Somit kann jeder Ideen für den eigenen Garten aufgreifen“, empfiehlt Schmauder.
Direkt zum Auftakt geht es richtig rund auf dem Petrisberg. Die Kulturgartenschau wird ihren Anspruch bereits an den ersten Tagen gerecht, wenn im Waldbereich auf dem LGS-Gelände der TraumWandelWald die Besucherinnen und Besucher in seinen Bann ziehen wird. Vom 22. bis zum 24. April (Treffpunkt: ab 20.30 Uhr am Spiegelzelt im Promenadenpark) werden die Zuschauer auf schwach beleuchteten Pfaden einen mystisch-phantasiereichen Wald erleben. „Es gibt keinen Vorstellungsbeginn“, erklärt Karsten Müller, der künstlerische Leiter der LGS. „Auch Interessenten, die später als 20.30 Uhr am Spiegelzelt präsent sind, können trotzdem mitmachen.“ Der Weg zwischen den Bäumen wird zu einem Weg, der in eine Traumwelt führt. Müller: „Je tiefer die Besucherinnen und Besucher sich in den Wald bewegen, desto erlebnisreicher und geheimnisvoller wird dieses Event.“ Am Franzensknüppchen schließlich entfacht das international renommierte Straßentheaterensemble „Feuervogel“, das bereits vor knapp einem Jahr ein faszinierendes Schauspiel auf dem Petrisberg lieferte, ein spektakuläres Finale. „Damit präsentiert die Landesgartenschau eine eigene Produktion, die sonst nirgendwo gezeigt wird“, sagt Müller. Namhafte Schauspieler seien mit von der Partie. Darunter auch Johannes Metzdorf, der in Deutschland einen hohen Bekanntheitsgrad durch die 13-teilige ARD-Fernsehreihe „Heimat“ erreicht hat. „Eine Vorreservierung ist nicht nötig, der Preis dieser Vorstellung ist in dem des Eintritts enthalten“, stellt Müller klar.
Auch die anderen Veranstaltungen auf dem Petrisberg stehen im Zeichen der Familie. „Walkacts auf dem gesamten Gelände, Auftritte von Chören, Bands, Orchestern und Theatergruppen, informative und unterhaltsame Ausstellungen, eine große Malaktion, Markttage sind nur einige Beispiele“, listet Schleimer auf. Eröffnet wird die Landesgartenschau am 22. April offiziell mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Basilika. Kurt Beck, rheinland-pfälzischer Ministerpräsident und LGS-Schirmherr, sowie Hans-Artur Bauckhage, Wirtschaftsminister des Landes, geben die Landesgartenschau am modernen Wasserband frei. Tagesschau-Sprecher Jan Hofer moderiert eine lockere Gesprächsrunde, an der neben den Gästen aus Mainz auch der Trierer Oberbürgermeister Helmut Schröer, der Trierer Baudezernent Peter Dietze, die beiden LGS-Geschäftsführer Roman Schleimer und Matthias Schmauder, sowie Helmut Ernst und Michael R. Schwarz, die beiden Landschaftsarchitekten, die die LGS gestaltet haben, teilnehmen werden.
Ab 9 Uhr nehmen Busse von der Porta Nigra und dem Trierer Hauptbahnhof Kurs auf den Petrisberg. Alle LGS-Besucher können bis zum 24. Oktober diesen Service kostenlos nutzen. Ab diesem Zeitpunkt sind auch Tages- und Dauerkarten auf dem LGS-Gelände erhältlich.
Wo kann ich Tages- und Dauerkarten erwerben?
- An allen 158 Lotto-Verkaufsstellen in den Landkreisen Bernkastel-Wittlich, Bitburg-Prüm, Daun und Trier-Saarburg
- Am LGS-Stand auf dem Trierer Hauptmarkt
- Bei der Tourist-Information an der Porta Nigra
- Ab dem 22. April auf dem Gelände der LGS