37/2004
17.04.2004

Öffentlicher Personen-Nahverkehr für Landesgartenschau 
Trier gerüstet: Ganze Region wird zur P & R-Zone

In wenigen Tagen öffnet die zweite rheinland-pfälzische Landesgartenschau auf dem Trierer Petrisberg ihre Tore. Die Shuttle-Busse, die die Besucher von der Porta Nigra in der Trierer Innenstadt und vom Hauptbahnhof aus zum LGS-Gelände bringen, stehen bereits in den Startlöchern. „Stressfrei Anreisen ohne Parkplatzsuche ist absolut kein Problem“, sagt Wolfgang Hammermeister, der Geschäftsführer des Verkehrsverbundes Region Trier (VRT). Denn, so ergänzt Roman Schleimer, einer der beiden LGS-Geschäftsführer, die Tageskarte sei ja gleichzeitig Fahrkarte für alle Busse und Nahverkehrszüge im gesamten VRT-Gebiet für die Hin- und Rückfahrt. Auch für potentielle Landesgartenschau-Besucher, die von außerhalb des VRT-Gebietes anreisen, haben Landesgartenschau, der Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Nord (SPNV) sowie die DB-Regio Südwest in Mainz ein tolles Paket geschnürt.

Die Inhaber der Dauerkarte (mit und ohne PowerCard-Paket) kommen nach den Worten Schleimers acht Mal in den Genuss, gratis mit Bus und Bahn zum LGS-Areal und wieder nach Hause gefahren zu werden. „Wer keine gute ÖPNV-Anbindung hat, fährt einfach mit dem Auto zur nächsten Haltestelle oder zum nächsten Bahnhof in der Region Trier“, rät LGS-Marketingleiter Wolfgang Rommel. Von dort gehe es kostenlos mit Bus oder Bahn weiter. Rommel macht die Beispielrechnung auf: Wenn der potentielle Gartenschaubesucher aus Wittlich mit der Bahn nach Trier fahre, spare er bereits 5,55 Euro für die Zugfahrt. Auch der Shuttle-Service, der unter der Woche im 20-Minuten-Takt und am Wochenende im Zehn-Minuten-Takt verkehre, sei ja im Eintritts-Ticket bereits enthalten. Zudem entfalle die Parkgebühr, die auf den Parkplätzen rund um das LGS-Gelände zu entrichten sei, damit ersatzlos. So wird nach den Worten von Wolfgang Hammermeister die gesamte Region zu einer riesigen P & R-Zone, die ein absolut angenehmes Anreisen zum größten rheinland-pfälzischen Event diesen Jahres ermöglicht.

Wer die Vorteile des VRT-KombiTickets nutzen möchte, sollte sich die Eintrittskarte im Vorverkauf bei den 158 Lotto-Verkaufsstellen in der Region Trier sichern. Bei vielen Verkehrsunternehmen wie den Stadtwerken Trier, der Moselbahn, Walscheid-Reisen und Robert-Reisen kann die LGS-Tageskarte direkt im Bus erworben werden. Zudem gibt es die Möglichkeit, die Tickets beim LGS-Promotion-Team zu erwerben, das derzeit in der gesamten Region unterwegs ist um für die Landesgartenschau zu werben.

„Jeder Gartenschaubesucher, der mit der Bahn anreist, kann davon profitieren“, versprechen SPNV-Geschäftsführer Dr. Thomas Geyer und Udo Wagner, Geschäftsführer der DB-Regio Südwest. Wer aus dem Großraum Saarbrücken, Karlsruhe, Mannheim, Wiesbaden und Bonn mit der Bahn zur Landesgartenschau fährt, dem wird die Rückfahrt geschenkt. „Wir werden am Trierer Hauptbahnhof einen Sonderschalter einrichten“, erläutert Wagner, dort könnten sich die LGS-Besucher ihren Fahrschein abstempeln lassen und am Abend kostenlos zu ihrem Startort zurückfahren. Zudem hätten Sie die Möglichkeit, am Hauptbahnhof in Trier vergünstigte Eintrittskarten für die Schau zu erwerben.

„Besonders attraktiv“, so Wagner sei der „Gartenschau-Express“ der an Sonn- und Feiertagen von Mainz über Ingelheim, Bingen, Oberwesel, St. Goar, Boppard und Koblenz nach Trier und abends zurückfährt. Auf dieser Strecke kostet das Einzelticket inklusive LGS-Eintritt 19,90 Euro. Familien mit bis zu drei Kindern zahlen 49,90 Euro. Die Karten, so Wagner würden direkt im Zug verkauft. Der „Gartenschau Express“ fährt im übrigen zwischen Koblenz und Trier ohne Zwischenhalt um die Fahrzeit zu verkürzen und den Aufenthalt auf dem Trierer Petrisberg zu verlängern.



Bitte wenden Sie sich bei Fragen an
Wolfgang Rommel (rommel@lgs-trier-2004.de)