Pressemitteilung 28/2004 | 26.03.2003

Ein Symbol der Freundschaft: Rosskastanie aus
Rheinland-Pfalz schmückt den Luxemburger Stadtpark

Ein großes Dankeschön für die aktive Teilnahme an der Landesgartenschau Trier 2004 (LGS) hat die Stadt Luxemburg am späten Freitagnachmittag im Stadtpark erhalten. Vier Tonnen schwer ist die Rosskastanie aus dem Westerwald, die die Freundschaft zwischen der Hauptstadt des Großherzogtums und der ältesten Stadt Deutschlands unterstreichen soll. Der Bürgermeister der Stadt Luxemburg, Paul Helminger, bedankte sich für das Geschenk der Projektgesellschaft Landesgartenschau Rheinland-Pfalz. „In diesem Stadtpark mussten aus verschiedenen Gründen Bäume abgeholzt werden. Daher freuen wir uns sehr über die Bereicherung des Baumbestandes.“ Die Stadt Luxemburg wolle sich engagiert dafür einsetzen, dass die Landesgartenschau zu einem großen Erfolg werde.

Die Weichen für einen gutes Gelingen wurden auch durch die Luxemburger gestellt. Der Turm Luxemburg auf dem Gelände der LGS erhält an diesen Tagen den Feinschliff und wird am 2. April vor Ort feierlich übergeben. Die „Terra Mixta“, der Garten Luxemburg, soll auf einer Fläche von 13 mal 14 Metern das Großherzogtum darstellen, und die Luxemburger Gartenfreunde haben sich aktiv an der Gestaltung des Rosenvergleichs auf dem Petrisberg beteiligt. Außerdem entfaltet sich das Petruss-Tal im Herzen der Altstadt in Luxemburg als attraktive Anlage, die Appetit auf das größte rheinland-pfälzische Event anno 2004 machen wird.

„Diese schöne Kastanie soll Ausdruck der Dankbarkeit für das beispiellose Engagement der Stadt Luxemburg und ihrer Menschen im Zusammenhang mit der LGS Trier sein“, betonte Gerhard Bukenberger, Aufsichtsratvorsitzender der Projektgesellschaft Gartenschauen Rheinland-Pfalz. Gerade in unruhigen Zeiten sei gute Nachbarschaft ein wichtiger Beitrag zu Stabilität und Sicherheit. 

Der Staatssekretär im rheinland-pfälzischen Wirtschaftsministerium, Günter Eymael, betonte, dass von der Landesgartenschau als Großereignis der Stadt Trier wichtige Impulse weit in die Region hinein wirken. „Insbesondere weiche Standortfaktoren wie Tourismus, Freizeitgestaltung und Erholung erfahren durch den Motor Landesgartenschau neuen Schwung“, führte Eymael aus. Der Trierer Oberbürgermeister Helmut Schröer freute sich, in Luxemburg viele Freunde zu haben. Daher sei der Baum ein geeignetes Symbol. „Diese Kastanie wird weiter wachsen, genauso wie unsere Freundschaft.“