

Pressemitteilung 88/2003 | 17.10.2003
Letzte Baustellenführung: Landesgartenschau Trier präsentiert volles Programm für die ganze Familie
Eine Tradition auf dem Petrisberg geht nun endgültig zu Ende. Vor der offiziellen Eröffnung am 22. April 2004 lädt das Team der Landesgartenschau Trier 2004 GmbH am Sonntag, dem 26. Oktober zur letzten Baustellenführung auf dem zukünftigen LGS-Areal ein. Anders als bei den Veranstaltungen in den vergangenen Monaten öffnet der Petrisberg seine Tore für die Interessentinnen und Interessenten bereits um 11 Uhr (anstatt 14 Uhr). Bis 17 Uhr haben sie die Möglichkeit, sich über den momentanen Baustand zu informieren und unter fachkundiger Führung das Gelände der Landesgartenschau unter die Lupe zu nehmen. „Nach diesem Termin schließen wir das Gelände bis zum Eröffnungstag“, sagt LGS-Geschäftsführer Roman Schleimer. „Das ist allein schon aus haftungsrechtlichen Gründen notwendig.“ Außerdem sei in den kalten Monaten das Wetter zu unbeständig, eine sichere Führung auf der Baustelle zu garantieren.
Als fester Bestandteil des Tages der Offenen Tür wird der Römer Express jede halbe Stunde die Besucher über das ehemalige Militär-Areal fahren. Durch die hohe Besucherzahl der vergangenen Veranstaltungen auf dem Petrisberg empfiehlt Schleimer, direkt bei Ankunft auf dem Gelände sich die Frei-Tickets in ehemaligen französischen Casino hinter der LGS-Geschäftsstelle zu besorgen. „Die Fahrten fanden stets einen reißenden Absatz. Ich gehe davon aus, dass die ersten Fahrscheine wieder schnell vergriffen sein werden.“ Nach seinen Angaben werden auch Fußführungen angeboten.
Zeitgleich präsentieren sich einige starken Partner der Landesgartenschau Trier 2004 in Geberlaune. Die Bitburger Brauerei und die Karlsberg Brauerei beispielsweise werden Getränke zu einem symbolischen Preis unters Volk bringen. Der Erlös kommt einem guten Zweck zu Gute. Auch der Mineralwasserhersteller Gerolstein beteiligt sich mit eigenen Produkten an dieser Aktion. Die Milch-Union Hocheifel eG (MUH) verschenkt sogar Eiskaffee und Kakao.
Während die Kindertagestätten an den Trierer Hochschulen e.V. im ehemaligen französischen Casino die Besucherinnen und Besucher mit Kaffee, Kuchen, Softgetränken und heißen Würstchen verwöhnt, sorgt der Drachenfreunde Leyendecker e.V. für ein kleines Spektakel. Die Trierer, die sich bei ihren Auftritten in der Region einen Namen gemacht haben, führen eine faszinierende Flugshow vor. Die Mitglieder des Vereins geben dazu kompetente Auskünfte zum Thema Drachenfliegen.
Die Trierer Künstlerin Renata Heiss eröffnet in der LGS-Geschäftsstelle ihre Bilder-Ausstellung zum Thema Afrika. Ihre Erfahrungen und Erlebnisse in Tansania, Somalia, Kenia und Uganda hat sie auf Tuch festgehalten. Vor allem Menschen in Gruppen, die auf Hilfe und bessere Zeiten warten, hat sie zum Malen inspiriert. „Meine Seele ist in Afrika und ich kann nur Afrika malen“, sagt Renata Heiss, die ihre Bilder auch verkauft. Den Erlös erhält der „Afrikanische Kinder in Not e.V.“, der sich für den Bau von Schulen und Krankenhäusern auf dem Schwarzen Kontinent einsetzt. „Die Menschen in Afrika brauchen medizinische Hilfe, Geld und Medikamente. Mit diesen Bildern möchte ich die Menschen in Deutschland sensibilisieren, wie groß Armut und Hunger in Afrika sind.“
Geotalk vom Fachbereich Geographie der Universität Trier organisiert um 12 Uhr (Treffpunkt am Casino) eine Führung über das Gelände und stellt dabei den geplanten Geolehrpfad vor. Die Daueranlage informiert über Boden, Wasser und Wald unter geo-ökologischen Gesichtspunkten. Experimente werden während und nach der LGS an der Strecke leicht verständlich zeigen, wie die Natur funktioniert.
Da die Zahl der Parkplätze auf dem LGS-Gelände weiterhin gering ist, empfiehlt Schleimer, die kostenlosen Shuttle-Busse aus der Innenstadt zum Petrisberg zu nutzen. Folgende Haltestellen werden jede halbe Stunde angefahren: Am Hotel Deutscher Hof/Südallee (10.44 bis 16.14 Uhr), Kaiserthermen/ Weberbach (10.45 bis 16.15 Uhr) und Basilika/Vorplatz (10.47 bis 16.17 Uhr). Die Busse fahren bis zur LGS-Geschäftsstelle und bringen die Besucher zwischen 11.38 und 17.38 Uhr im 30-Minuten-Takt wieder in die Innenstadt zurück.
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