

Pressemitteilung 87/2003 | 16.10.2003
Kleine Leute planen groß: Trierer Schulen entwerfen Schulgarten auf dem Gelände der Landesgartenschau
Auf der Landesgartenschau in Trier (22. April bis zum 24. Oktober 2004) wird ein Projekt organisiert, das auf ähnlichen Veranstaltungen seit geraumer Zeit zum festen Bestandteil gehört: der Schulgarten. Nach dem Motto „sehen, fühlen, riechen, schmecken und tun“ können Schüler im Rahmen der Aktion „Grünes Klassenzimmer“ hier alles Wissenswerte über die Flora erfahren. Mit diesem Garten soll praxisnah erklärt werden, wie Pflanzen wachsen und gedeihen, erklärt LGS-Mitarbeiterin Annett Hergeth, die dieses Projekt leitet. „Wichtig sind hierbei die sinnlichen Erlebnisse mit der Natur. Pflanzen fühlen sich warm und kalt, glatt und rau, weich und hart an. Sie duften, riechen und stinken.“
Die Fläche von 300 Quadratmetern soll nicht nur als Anschauungsunterricht dienen. Annett Hergeth hofft auf Fantasie, Kreativität und rege Teilnahme der Schulen in und um Trier, die vor und während des größten rheinland-pfälzischen Events im Jahr 2004 selbst für den eigenen Garten verantwortlich sein werden. Nach den Worten des Co-Projektleiters Norbert Wagner vom Förderverein der Landesgartenschau Trier 2004 werde das zur Verfügung stehende Areal in mehrere Beete eingeteilt, die analog der vier Elemente Feuer, Wasser, Erde, Luft bebaut, bepflanzt und gestaltet werden. „Dabei geht es darum, dass jede Schule ein Elemente auswählt und entscheidet, wie sie es darstellen möchte“, erläutert Norbert Wagner. In der Mitte bauen nach den Planungen Auszubildende der Landschaftsgärtner Hochbeete, die von Kindern im Rollstuhl bepflanzt werden. Hergeth: „Weiter wird am Rand eine Spiel- und Ruhewiese angelegt, dort kann aus der Regenwurm-Perspektive der Himmel beobachtet werden.“ Der Förderverein gewann wichtige personelle und finanzielle Hilfe von der Aktion „Blauer Adler“ der Allianz Versicherung Trier, ohne diese die Schulen das Projekt nicht stemmen könnten.
Das Team der Landesgartenschau ruft weitere Schulen zur Beteiligung auf, da noch zwei weitere Beete à 50 qm zur Verfügung stehen. Interessenten melden sich bei Frau Annett Hergeth unter Telefon: 0651 46 029 17.
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