

Pressemitteilung 80/2003 | 01.10.2003
Neue Aktion gegen Langfinger und Vandalen:
Schärfere Kontrollen auf dem zukünftigen LGS-Gelände
Über vier Kilometer Zaun sind auf dem zukünftigen Gelände der Landesgartenschau Trier 2004 bereits gezogen. Doch die Absperrung hält Langfinger und Vandalen nicht davon ab, ihr Unwesen auf der Riesen-Baustelle zu treiben. In den vergangenen Wochen wurden mehrmals bereits fertiggestellte Parkbereiche, insbesondere am Sportplatz mutwillig beschädigt, Werkzeugcontainer und Maschinen aufgebrochen, sogar ein Bauwagen in Brand gesetzt. Die Schäden betragen mehrere Zehntausend Euro, und ein Ende scheint nicht absehbar. „Wir tun es nicht gerne, aber jetzt müssen wir handeln“, sagt Matthias Schmauder, Geschäftsführer der Landesgartenschau Trier 2004 GmbH. „Schärfere Kontrollen auf dem Petrisberg lassen sich nicht mehr vermeiden.“
Ein Wachdienst ist zwar vor Ort, doch mit der jetzigen Besetzung ist eine hundertprozentige Kontrolle auf einer Fläche von 44 Hektar nicht möglich. „Überall auf dem Gelände ist Material zwischengelagert, das für das Event bestimmt ist, etliche Bereiche sind auch soweit hergestellt, dass durch mutwillige Benutzung Schäden entstehen“, erklärt Schmauder. „Vandalen machen sich förmlich einen Sport daraus, die Scheiben der Baumaschinen einzuwerfen oder Bauzäune umzureißen.“ So sind nach den Worten Schmauders nicht nur hohe Verluste entstanden, sondern auch die Einhaltung des Zeitplans gerät zunehmend in Gefahr. Schmauder: „In knapp 200 Tagen wird die Landesgartenschau eröffnet, also können wir uns solche Rückschläge nicht mehr erlauben.“
Der LGS-Geschäftsführer setzt die Pläne sofort in die Tat um. Ab dem ersten Oktober-Wochenende wird die Zahl der Wachmänner auf dem Gelände verdreifacht, danach kommen sie flexibel zum Einsatz. Es werde laut Schmauder kein System mit festgesetzten Zeiten aufgebaut. Die Anwesenheit des Wachpersonals soll von den Störenfrieden nicht auszurechnen sein. Schmauder: „Leidtragende sind wieder die Ehrlichen, die den Petrisberg als Naherholungsgebiet nutzen und diejenigen, die den Baufortschritt betrachten wollen. Für diesen Personenkreis findet Ende Oktober eine Baustellenführung statt.“
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