Pressemitteilung 77/2003 | 24.09.2003

Elf Trierer Fotografen zeigen in der LGS-Geschäftsstelle den Petrisberg aus eigener Perspektive 

Volles Haus in der Geschäftsstelle der Landesgartenschau Trier 2004 GmbH: Mit einer Ausstellung des Fotografischen Gesellschaft Trier e.V. zeigen gleich elf Fotografen parallel zur vorletzten Baustellenführung am Sonntag, dem 28. September (14 Uhr) den Petrisberg in 60 Aufnahmen, wie er vor etwa einem Jahr ausgesehen hat. Zentral stehen die Gebäude auf dem ehemaligen Militär-Areal, die inzwischen dem Erdboden gleichgemacht worden sind. Die Bilder sind noch bis zum 24. Oktober in der Sickingenstraße 91, 54296 Trier montags bis freitags zwischen 9 und 17 Uhr zu bewundern.

Die Künstler haben sich zwar ein Thema ausgesucht, sich dafür aber für mehrere Herangehensweisen entschieden. In Farbe und Schwarz-Weiß mit Film und Digitalfotografie und sogar mit Reliefs versuchten die Fotografen ab Frühjahr 2002 bis Frühjahr 2003, die Ästhetik und Atmosphäre eines ehemaligen Militär-Geländes einzufangen. Einige der Aufnahmen zeigen auch Ansichten oder Teile von Kasernen, die noch aus der Vorkriegszeit stammen und etwa 70 Jahre später dem Verfall preisgegeben waren. Abgelaufene Steintreppen, kaputte Fensterscheiben, mit Graffiti besprühte Wände werden ebenso dokumentiert wie Wind und Wetter ausgesetzte Gänge oder notdürftig zusammengeflickte Waschbecken.

Die Hobby-Fotografen Günter Dixius, Monika Dräger, Johannes Henke, Erwin Klasen, Otto Krennrich, Herbert Neumann, Karola Perrot, Bernd Pulm, Simonetta Reh, Eva Sonne-Krings und Birgit Zechel präsentieren somit Zeiten, die nie wieder zurückkehren: und dies ausgerechnet auf dem Petrisberg.


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