Pressemitteilung 76/2003 | 24.09.2003

Multifunktionales Biergartengebäude auf dem
LGS-Gelände ein Fixpunkt der Gartenschau

Feierliches Richtfest am Dienstag auf dem Areal der Landesgartenschau Trier 2004: „Sport- und Servicezentrum im Sattelpark“ (SSS), so lautet die offizielle Bezeichnung des neuen Gebäudes, doch im Volksmund heißt es schlicht Biergartengebäude. Denn das zweistöckige Gebäude in unmittelbarer Nähe der neuen Sportanlage, dessen Rohbau jetzt fertiggestellt ist, wird während der Veranstaltung einen Teil der Gastronomie beherbergen. Gemeinsam mit dem Biergarten, von dem aus sich dem Besucher eine beeindruckende Weitsicht über das Olewiger Tal hinaus erschließen wird, wird das neue Gebäude im Gesamtkonzept Petrisberg eine tragende Rolle spielen. Auf dem ehemaligen Militär-Areal ist die vom Hochbauamt der Stadt Trier geplante Anlage, der erste Neubau, der über ein (Trapezblech-)Dach verfügt. Ralf Gottdang, Techniker des Hochbauamtes, hatte die Ehre, als Zimmermann zu agieren, vor etwa 80 geladenen Gästen den traditionellen Richtspruch zu verlesen und ein Weinglas auf den Boden zu werfen. Ganz nach dem Motto: Scherben bringen Glück.

Die Bauherren sind guter Dinge, dass das Gebäude zum LGS-Start am 22. April 2004 seine Türen öffnen wird. Heinrich Masselter, Chef des Hochbauamtes, ist sich hundertprozentig sicher und auch der Trierer Oberbürgermeister Helmut Schröer beruhigte die Pessimisten. „Wir sind in der Tat mit den Baumaßnahmen sehr weit und werden es locker schaffen, zum Beginn der Landesgartenschau mit dem gesamten Gelände fertig zu sein“, versprach Schröer. Masselters Optimismus ist darin begründet, dass er mit den Arbeiten voll im Plan liegt. Am 8. April 2003 wurde vom Stadtrat beschlossen, dieses Zentrum zu realisieren. Daraufhin startete nach den Worten Masselters der Bau im Juni ohne Verzögerungen, der Zeitrahmen sei bislang exakt eingehalten worden. Das Biergartengebäude besitzt bereits eine fertige äußere Hülle. Mitte Oktober erhält das multifunktionale Gebäude eine Glasfassade.

Die Nutzung des knapp 1,6 Millionen Euro teuren Baus steht seit schon seit mehreren Monaten fest. Der Caterer der Landesgartenschau Trier 2004 wird in der oberen Etage ein Gastronomieangebot vorhalten. Im Erdgeschoss werden unter anderem während der LGS für die Sportveranstaltungen behindertengerechte Dusch- und Umkleidekabinen sowie Büros für den LGS-Medienpartner Südwestrundfunk (SWR) gebaut. Nach der Landesgartenschau wird der gastronomische Teil langfristig verpachtet und die Flächen auf der Sportplatzebene durch die Nachfolgegesellschaft sowie für den Sportbetrieb verwendet. Zusammen mit dem PSV Trier soll der FSV Kürenz nach den Worten des Trierer Baudezernenten Peter Dietze auf diesem Areal seine Heimspiele austragen.

Das Biergartengebäude im Sattelpark der Landesgartenschau ist eine der vielen Anlagen, die nach der Landesgartenschau bestehen bleiben. Im Blick der hungrigen und durstigen Gäste sind neben dem großen Sportplatz die Beachsportanlage, das Streetballfeld sowie die Kinderspielplätze. Das Veranstaltungsgebäude Lotto-Forum sowie der 16 Meter hohe Turm Luxemburg werden nur einen Steinwurf weit entfernt sein. Parkplätze in unmittelbarer Nähe sorgen für den nötigen Komfort. Schröer ist überzeugt, dass das Sport- und Servicezentrum auch nach der LGS als Kommunikationstreffpunkt fungiert: „Die Studenten haben es nicht weit bis hier hin.“ Mit den Bewohnern des neuen Wohnviertels Petrisberg und den Sportlern sei ein gemischtes Publikum im Biergarten gewiss.

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