Pressemitteilung 72/2003 | 17.09.2003

„Wir wollen dabei sein“: Garten Luxemburg wird eine farbenfrohe Anlage auf der Landesgartenschau Trier

So vielseitig wie das Großherzogtum Luxemburg, so wird sich das Nachbarland auch auf dem Gelände der Landesgartenschau Trier 2004 (LGS) präsentieren. Das Konzept des „Garten Luxemburg“, entworfen von den Landschaftsarchitektinnen Michèle Gillen und Antje Burmeister, verspricht einen Augenschmaus im Komplex der Partnerschaftsgärten in unmittelbarer Nähe der LGS-Geschäftsstelle. Die Pläne werden ab heute in die Praxis umgesetzt. Mit dem traditionellen Spatenstich gaben der luxemburgische Landwirtschaftsminister Fernand Boden, der Schöffe der Stadt Luxemburg Jean-Paul Rippinger, der Präsident des Luxemburger Gartenbauverbandes Niki Kirsch, der rheinland-pfälzische Wirtschaftsstaatssekretär Günter Eymael sowie der Trierer Oberbürgermeister Helmut Schröer das Startsignal zum Bau der farbenfrohen Daueranlage auf dem Petrisberg.

Die geladenen Gäste waren sich einig: Der Luxemburger Garten auf dem LGS-Gelände ist ein weiteres Kapitel, das die Freundschaft zwischen dem Großherzogtum und Trier unterstreicht. „Mit Luxemburg sind wir unschlagbar. Es tut gut, wenn die Kräfte in dieser Region gebündelt werden“, erklärte Schröer, der auf die effektive Zusammenarbeit zwischen den Partnern hinwies. Boden legte in seiner Ansprache noch eine Schippe drauf: „Im Bereich Garten-, Land- und Weinbau wurden an der Mosel seit jeher enge und freundschaftliche Kontakte gepflegt. Wir wünschen der Landesgartenschau Trier daher viel Erfolg“. „Wir wollten auf der Landesgartenschau unbedingt mit diesem Beitrag dabei sein“, sagte Gartenbaupräsident Kirsch, „auch wenn das für unseren kleinen Verband nicht einfach war, dieses Projekt auf die Beine zu stellen.“ LGS-Geschäftsführer Matthias Schmauder freute sich über das hohe Engagement des luxemburgischen Gartenbauverbandes und nannte diesen „einen sehr zuverlässigen Partner“.

Der Name des Gartens fasst in zwei Worten zusammen, was die „Terra Mixta“ darstellen wird. Im 13 mal 14 Meter großen Garten dominieren die vier verschiedenen Bodenstrukturen des Großherzogtums. Die Minette (der Süden des Landes) präsentiert sich durch den roten Boden mit rostigen Stahlbändern, rot-braunem Granulat sowie roten Minettsteinen und gleichfarbiger Bodenbeleuchtung. Das schlichte und ruhige Gutland zeigt sich mit saftigen, grünen Wiesen durch Rollrasen und Edelstahlboxen. Die Ardennen mit den grauen Schieferbrüchen und dem regionaltypischen Gestein dokumentieren das Ösling, den Norden Luxemburgs, wobei die Bodenleuchten für faszinierende Reflexe sorgen werden. Als Verbindung zu Deutschland schließlich ragt die Moselregion mit ihren Weinbergen heraus. Blaues und grünes Licht stellen die Trauben dar, blaue und violette Glasscherben bringen den Grenzfluss zum Ausdruck. 

Der vielseitige Garten passt außerdem hervorragend zum Motto der Landesgartenschau Trier, „Im Zauber der Elemente“. Landschaftsarchitektin Michèle Gillen erklärt das Konzept. „Die Minette mit der Stahlindustrie steht für Feuer, das Gutland mit den kräftigen grünen Weiden, Wiesen und Feldern dokumentiert die Erde. Beim Ösling mit seinen Tälern und den hohen Plateaus steht die Luft in den Vordergrund, die Mosel verkörpert natürlich das Wasser.“

LGS-Marketingleiter Wolfgang Rommel gab unterdessen eine weitere Partnerschaft zwischen Trier und Luxemburg bekannt. Die Firma Panelux S.A. aus Roodt/Syr, besser bekannt unter dem Markennamen Bäckerei Fischer, wird während der Landesgartenschau ab dem 22. April bis zum 24. Oktober 2004 exklusiver Lieferant für alle Brot- und Backwaren für das größte rheinland-pfälzische Event im kommenden Jahr sein. 

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