

Pressemitteilung 58/2003 | 15.08.2003
Attraktives Angebot von Landesgartenschau und VRT: Aus der Region per Bus und Bahn kostenlos zum Petrisberg
Genau 250 Tage vor Beginn der zweiten rheinland-pfälzischen Landesgartenschau präsentiert die Gartenschaugesellschaft allen potentiellen Besuchern ein attraktives Angebot: Wer sich dazu entscheidet, sein Auto zu Hause zu lassen und mit Bus und Bahn zur Gartenschau zu fahren, spart jede Menge Geld. Die Landesgartenschau GmbH, der Verkehrsverbund Region Trier (VRT) und die Trierer Stadtwerke (SWT) haben heute entsprechende Verträge unterzeichnet. Die beinhalten: Wer zum Beispiel mit Bus oder Bahn von Bitburg zur LGS fahren möchte, zahlt den normalen Eintrittspreis zur Landesgartenschau, beispielsweise 11 Euro für Erwachsene. Mit dieser Eintrittskarte kann er alle Nahverkehrsmittel innerhalb des VRT ohne weiteren Aufpreis nutzen. Zudem wird von der Trierer Innenstadt ein kostenloser Shuttle-Service zum Gelände eingerichtet.
„Keine Frage“, sagt LGS-Geschäftsführer Roman Schleimer, „dieses Angebot bedeutet für uns einen finanziellen Kraftakt“. Dennoch sind Schleimer, sein Geschäftsführerkollege Matthias Schmauder und VRT-Geschäftsführer Wolfgang Hammermeister davon überzeugt, dass es die einzig richtige Lösung ist. „Wir kennen die Verkehrsbelastung der Stadt und verfügen direkt am Gelände nur über eine begrenzte Anzahl an Parkplätzen. Aus diesem Grund wollen wir alles daransetzen, möglichst viele Menschen zum Umsteigen auf den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) zu bewegen“, erläutern die LGS-Geschäftsführer. Auch der Dauerkartenbesitzer kommt in den Genuss dieses Vorteils. Wer sich zum Kauf einer Dauerkarte entscheidet kann das Angebot des VRT achtmal nutzen, der Shuttle-Bus von der Trierer Innenstadt auf den Petrisberg ist natürlich auch für den Mehrfachbesucher der LGS kostenlos.
Das Procedere beim Kartenkauf erläutert Wolfgang Rommel, bei der LGS für Marketing und Öffentlichkeitsarbeit zuständig. Die Karten können nach den Worten Rommels sowohl im Vorverkauf bei allen Lotto-Annahmestellen der Region erworben, als auch im Bus selbst gekauft werden. Vorraussetzung dafür ist, dass der Bus zu einem der 17 Unternehmen gehört, die im VRT zusammengefasst sind. „Die im Bus gekaufte Karte kann dann am Eingang zur Landesgartenschau in eine Eintrittskarte umgetauscht werden, die anschließend natürlich auch für die Heimfahrt gilt“, erläutert Rommel.
„Damit ermöglichen wir den Gartenschaubesuchern aus der gesamten VRT-Region absolut stressfrei zum Gelände und wieder nach Hause zu kommen“, so Rommel. Die Shuttle-Busse fahren von der Innenstadt direkt zum Haupteingang. Die Frequenzen dieser Busse werden je nach Besucheraufkommen, gemeinsam mit den Stadtwerken festgelegt. Die bisherigen Planungen sehen vor, dass die Busse an besucherstarken Tagen im Zehnminutentakt, an normalen Tagen alle 20 Minuten zum LGS-Gelände und wieder zurück fahren sollen. Damit sei, so Rommel, für eine optimale ÖPNV-Anbindung des Geländes gesorgt.
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