Pressemitteilung 48/2003 | 09.07.2003

Gartenschau Kaiserslautern und LGS Trier 2004 planen für treue Besucher gemeinsame Aktionen

Die Gartenschau Kaiserslautern GmbH und die Landesgartenschau Trier 2004 GmbH arbeiten von nun an Hand in Hand. Am Mittwoch besiegeln in Kaiserslautern die Geschäftsführer der beiden Gartenschauen die endgültige Form der Zusammenarbeit, von der vor allem Dauerkarten-Besitzer und Schulen profitieren werden. „Wir wollen uns nicht gegenseitig die Besucher wegschnappen. Wir sind Partner, keine Konkurrenten“, lautet das Credo.

Von den Erfahrungen der ersten Landesgartenschau in Rheinland-Pfalz, die im Jahr 2000 in Kaiserslautern stattfand, möchten die Macher aus Trier profitieren. „Einige für Landesgartenschauen typische Veranstaltungen werden auch wir im Programm haben“, erklärt Roman Schleimer, einer der beiden Geschäftsführer der Landesgartenschau Trier 2004 GmbH. „Wir haben einen sehr guten Draht zueinander, denn wir kennen uns seit geraumer Zeit.“ Zwischen den Gartenschau-Standorten besteht auch ein freundschaftliches Verhältnis, weil LGS-Geschäftsführer Matthias Schmauder vor einigen Jahren die technischen Fäden in Kaiserslautern in der Hand hatte. Jetzt zieht er sie in Trier und wird sich auch um die weiteren Landesgartenschauen in Rheinland-Pfalz kümmern. Bereits jetzt laufen im Hintergrund die Vorbereitungen für die Jahre 2008 und 2012, um für die ausrichtenden Städte mehr Zeit zu gewinnen.

Auch die Kaiserslauterer versprechen sich viel von der Kooperation. „Hiermit möchten wir allen Menschen aus Rheinland-Pfalz deutlich machen, dass die Landesgartenschau keine einzigartige Sache ist“, sagt Thomas Zinßmeister, Geschäftsführer der Gartenschau Kaiserslautern GmbH. Die Marschroute ist klar: Mit der Zusammenarbeit sollen viele Menschen sowohl für die jährliche Gartenschau in Kaiserslautern, als auch für die einmalige Kulturgartenschau in Trier begeistert werden – und das alles zum ermäßigten Preis.


AUF EINEN BLICK:

RABATTE: Die Vorteile werden vor allem für Dauerkarten-Besitzer spürbar. Die treuen Besucher aus Kaiserslautern haben während der Gartenschau-Saison 2004 die Möglichkeit, an jedem Sonntag für nur fünf Euro mit dem Bus in die Moselmetropole gefahren zu werden. Außerdem erhalten sie die Tageskarte der Landesgartenschau in Trier zum ermäßigten Preis. Außerdem wird von Trierer Seite versucht, ein Bus-Angebot von der Römerstadt zur Barbarossastadt auf den Weg zu bringen. Inhaber einer Trierer Dauerkarte können ebenso mit Preisnachlässen rechnen.

SCHULANGEBOTE: Im Februar 2004 lädt die Gartenschau Kaiserslautern GmbH alle Schulleiter aus Rheinland-Pfalz zu einer Präsentation des „Grünen Klassenzimmers“ ein. Mit vor Ort: Die Macher der Landesgartenschau Trier 2004. Auch sie entwickeln ein lehrreiches und buntes Programm für Schüler: darunter Weiden- und Lehmprojekte, das „Elemente-Klassenzimmer“, spannende Rallyes auf dem Geolehrpfad und dem Trierer Wasserweg – auch für die jungen Besucher zum ermäßigten Preis.

KULTUR UND VERANSTALTUNGEN: Einige Künstler sollen sowohl in Kaiserslautern als auch in Trier auftreten. Die Geschäftsführer beider Seiten erhoffen sich hiermit weniger Ausgaben im Kulturbudget und somit mehr finanziellen Spielraum für weitere Veranstaltungen. Konkrete Namen und genaue Daten stehen noch nicht fest.

WERBUNG: Sowohl in der Pfalz als auch in der ältesten Stadt Deutschlands wird für den jeweiligen Partner mit Hilfe von Broschüren eifrig die Werbetrommel gerührt. LGS-Besucher erhalten alle Infos zur Kaiserslauterer Gartenschau, umgekehrt werden die Gäste dort auf alle Events in Trier hingewiesen.

INTERN: In den Zentralen Kaiserslautern und Trier wird die Zusammenarbeit ab dieser Woche noch intensiver. Beide Seiten halten ihren Partner täglich auf dem Laufenden, die Internet-Seiten werden miteinander verlinkt. Gemeinsame Aktionen werden in Pressekonferenzen vorgestellt.



=> zur Druckansicht