Pressemitteilung 31/2003 | 21.05.2003

Fotokünstlerin Simonetta Reh zeigt den Petrisberg auf dem LGS-Gelände in Schwarz-Weiß

Eine Premiere findet in der Geschäftsstelle der Landesgartenschau GmbH ab Sonntag, dem 25. Mai, statt. Die Geschichte des Trierer Petrisbergs aus der Sicht von Fotokünstlerin Simonetta Reh wird zum ersten Mal der Öffentlichkeit vorgestellt. In eindrucksvollen Schwarz-Weiß-Aufnahmen hat die gebürtige Schweizerin italienischer Abstammung Geschichte und Geschichten des verlassenen Petrisberg-Geländes bis zum Beginn der Abrissarbeiten festgehalten. Abgelaufene Steintreppen, kaputte Fensterscheiben, besprühte Wände mit Graffiti stehen ebenso im Mittelpunkt wie Wind und Wetter ausgesetzte Gänge oder notdürftig zusammengeflickte Waschbecken.

Die 37 Bilder werden ab 14.00 Uhr auf dem LGS-Gelände der Öffentlichkeit vorgestellt. „Der Petrisberg verbreitete für mich mit seinen leeren Gebäuden eine Faszination“, erläuterte die 40-Jährige, die mit ihrer Serie zu einer Zeitreise in die Vergangenheit, aber auch in die Zukunft einlädt. „Der Abriss dokumentiert beides, weil etwas Altes verschwindet und etwas Neues entsteht“, so Simonetta Reh.

Seit fünf Jahren arbeitet die zweifache Mutter, die sich nicht nur auf baufällige Gebäude konzentriert, als Fotokünstlerin. „Zurzeit beschäftige ich mich auch intensiv mit Porträts“, sagt sie. Interessenten können die Bilder bis zum 27. Juni von Montags bis Freitags zwischen 9.00 und 17.00 Uhr in der LGS-Geschäftsstelle, Sickingenstraße 91, bewundern.


=> zur Druckansicht