Pressemitteilung 27/2003 | 14.05.2003

800 naturgetriebene Rasenmäher leisten für die Landesgartenschau in Trier wichtige Arbeit

Riesenandrang auf dem Gelände der Landesgartenschau in Trier: Ab Mittwoch sorgen zirka 800 Schafe dafür, dass die vier Hektar große Wiese am zukünftigen Biotop beim Brettenbach auf dem Petrisberg „gemäht“ wird. Hauptsächlich auf die Deutschen Schwarzköpfigen Schafe sowie die Merinolandschafe aus der Herde von Herrmann Steines kommen zwei appetitreiche Tage zu. Über Olewig und Mariahof peilt der Schäfer aus Thalfang, der fast 50 Jahre Schafhaltung betreibt, anschließend mit seiner Herde die nächste saftige Wiese in Konz an.

Die einzigartige Zusammenarbeit zwischen der Landesgartenschau GmbH und Steines kam ganz zufällig zu Stande. Auf der Suche nach Beweidungsflächen fragte Steines’ Kollege Michael Theis auf dem Petrisberg nach. „Am Biotop haben wir eine große Fläche, die beweidet werden muss. Da kamen die naturgetriebenen Rasenmäher zur rechten Zeit“, erklärte LGS-Oberbauleiter Klaus Scherer. Im Nu war der Deal perfekt. Vor und während der Landesgartenschau wird die Herde wahrscheinlich einige Male „auftreten“. Die Beweidung für die Zeit nach der LGS ist ebenfalls so gut wie sicher.

Bevor die Schafe sich ihrer Arbeit auf dem Petrisberg widmeten, mussten sie unter den wachsamen Augen von vier Mischlingshunden die kurze Strecke vom Grüneberg bewältigen. „Etwa zehn Minuten waren wir unterwegs, als wir über die dann für kurze Zeit gesperrte Kohlenstraße kamen“, sagte Steines. Ziegen werden auf dem Petrisberg jedoch nicht von der Partie sein, weil sie ganz schnell ausbüxen. Steines: „Die kriechen durch die kleinsten Löcher und springen über den höchsten Zaun. Das wird nur ein riesiges Chaos.“ 


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