

Pressemitteilung 45/2002 | 23.12.2002
Studiengang Kommunikationsdesign an der Trierer Fachhochschule entwickelt
Konzepte für Gartenschau
Mit welchen Werbemitteln soll für die zweite rheinland-pfälzische
Landesgartenschau 2004 bereits im Vorfeld geworben werden? Wie kann eine
sinnvolle Konzeption für Merchandising-Produkte aussehen? Diese Fragen beschäftigten
in den vergangenen Wochen nicht nur Gartenschau-Macher und Werbeagenturen. Auch
30 Studierende der Fachhochschule Trier haben sich im Fach "Design Körper
Raum" seit Anfang Oktober mit diesen spannenden Fragen beschäftigt. Unter
der Leitung von Frau Prof. Anita Burgard entwickelten die angehenden
KommunikationsdesignerInnen Konzepte und Umsetzungen zu den für die Gartenschau
wichtigen Themen Merchandising, Promotion, Werbung und Landschaftsinszenierung.
Zielsetzung war es, bei Idee und Gestaltung einzigartige nicht austauschbare Lösungen
zu entwickeln. Zudem sollte mit den zu entwickelnden Konzepten die Neugierde auf
die Kultur- und Naturerlebnisse der Gartenschau geweckt werden.
Das Ergebnis, das die 30 Kreativköpfe jetzt erstmals präsentiert haben, überzeugte
das LGS-Team auf der ganzen Linie. "Das war weitaus mehr, als wir uns alle
vorgestellt hatten", schwärmte Wolfgang Rommel, der bei der
Gartenschaugesellschaft für das Marketing verantwortlich zeichnet. Viele
pfiffige Ideen, so Rommel, schrieen regelrecht nach einer Realisierung. Mehr als
70 Arbeiten haben die Studierenden in einer mehrstündigen Präsentation
vorgestellt, jetzt wird geprüft, welche der Ideen in die Tat umgesetzt werden können.
Selbstverständlich spiele neben der Qualität des einzelnen Entwurfs auch die
Tatsache eine Rolle, ob das ein oder andere Projekt in einem vertretbaren
Kostenrahmen umgesetzt werden könne, erläutert Rommel. Allerdings hätten die
Studierenden den eingeschränkten Kostenrahmen bei ihren Projekten bereits berücksichtigt.
"Es war schon überraschend welch vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten
beispielsweise das Logo der Landesgartenschau bietet", sagte Anita Burgard.
Ihre Studierenden hätten sich sehr intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt,
dementsprechend innovativ und zielorientiert seien die Entwürfe ausgefallen.
Bis Anfang Februar kommenden Jahres wird die Gartenschaugesellschaft
entscheiden, welche der Entwürfe in das Marketing-Konzept aufgenommen werden können.
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