v.r.n.l.: Baudezernet Peter 
Dietze, der japanischen
 Gartenbauarchitekten 
Shigeichi Suzuki, 
LGS Geschäftsführer 
Matthias Schmauder und 
Katsuhiro Takano, 
Vertreter der Stadt Nagaoka.









 

 

Pressemitteilung 44/2002 | 20.12.2002

Japanischer Garten auf der Landesgartenschau: Delegation aus Nagaoka informiert sich vor Ort

Am Donnerstag hat eine Delegation aus der japanischen Stadt Nagaoka, die freundschaftliche Beziehungen zu Trier pflegt, das Gelände auf dem Petrisberg genau unter die Lupe genommen. Die Gäste, die in Trier von Johann Aubart, dem Generalsekretär der deutsch-japanischen Gesellschaft betreut werden, wurde in der LGS-Geschäftsstelle vom Trierer Baudezernenten Peter Dietze und LGS-Geschäftsführer Matthias Schmauder empfangen.
Thema des rund dreistündigen Treffens war der Bau eines japanischen Garten auf dem Petrisberg. Gemeinsam mit der Stadt Nagaoka und der Firma JT International, die bei dem Großereignis als einer der Hauptsponsoren fungiert, will die Gartenschaugesellschaft einen japanischen Garten anlegen. Nach einer Einführung von Landschaftsarchitekt Helmut Ernst machte der bekannte japanische Gartenbauarchitekt Shigeichi Suzuki das LGS-Team mit dem Thema vertraut. Suzuki der unter anderem den Japanischen Garten in Fort Worth, der amerikanischen Partnerstadt Triers, gebaut hat, machte bereits 1979 erstmals in Deutschland auf sich aufmerksam. Er entwarf den 2000 m² großen japanischen Garten für die Bundesgartenschau in Bonn, der seinerzeit ein Geschenk der japanischen Regierung an die damalige Bundeshauptstadt war.
Der Gartenkünstler ist bereits von der Stadt Nagaoka damit beauftragt worden, einen Plan für den japanischen Garten in Trier zu entwerfen. "Wir freuen uns sehr darüber, unsere Kultur über einen solchen Garten den Besuchern der ältesten Stadt Deutschlands näher bringen zu können", sagte Direktor Katsuhiro Takano, der Vertreter der Stadt Nagaoka. Selbstverständlich sei ein solcher Garten ein weiteres Highlight für Trier, unterstrich LGS-Geschäftsführer Matthias Schmauder, zumal der Garten auch nach Abschluß der Landesgartenschau erhalten bleiben werde. Im Februar 2003 will Suzuki die Planungen in Trier präsentieren, im kommenden Sommer soll der japanische Garten dann auf dem Petrisberg entstehen.


=> zur Druckansicht