Pressemitteilung 38/2002 | 31.10.2002

Landesgartenschau Trier zeigt sich frisch gestylt im Netz und präsentiert zahlreiche unerwartete Funde

Die Landesgartenschaugesellschaft Trier hat am Donnerstag ihren neuen Internet-Auftritt der Öffentlichkeit vorgestellt. Auf über 40 Seiten können sich die potentiellen Gartenschaubesucher schon jetzt einen Überblick darüber verschaffen, was sie im Jahr 2004 auf dem Trierer Petrisberg erwartet. "So farbenfroh und frisch, wie unser Programm soll sich auch unser Auftritt im Netz präsentieren, ich glaube das ist uns ganz gut gelungen", sagte Wolfgang Rommel, der bei der LGS GmbH für Marketing und Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist. Rommel bedankte sich bei der Düsseldorfer Agentur Werkstudio, die das Konzept für die Webseite entworfen hat und bei Tim Roth aus Trier, der sich künftig um die Pflege der Homepage kümmern wird. Die LGS werde den Internetauftritt natürlich ständig ergänzen und aktualisieren, versprach Rommel, der darauf verwies, dass einige Rubriken erst nach und nach mit Leben gefüllt werden können. Von A wie Anfahrt zur Landesgartenschau bis Z wie Zahlen/Daten/Fakten kann sich der Surfer ein Bild vom "neuen Petrisberg" machen.

Eine frohe Kunde hatte auch Geschäftsführer Roman Schleimer parat. Im Sattelpark wird nun definitiv eine neue Veranstaltungsstätte gebaut. Das "Forum", so Schleimer werde sich als atriumsähnliche Bühne darstellen, die wettergeschützt sein wird. Während der Landesgartenschau sollen nach den Worten Schleimers zahlreiche Kinderveranstaltungen dort stattfinden, nach 2004 könne diese Spielstätte dann Kultureinrichtungen, Schulen, Kindergärten oder auch anderen Veranstaltern zur Verfügung stehen. Ein solches Forum, für das er lange gekämpft habe, sei auf jeden Fall eine enorme Bereicherung für die Kulturszene der Region und biete gerade für die Sommermonate eine Alternative zum bestehenden Angebot. Schleimer erläuterte zudem den Slogan der Gartenschau. "Im Zauber der Elemente" sollen die vier Elemente Feuer, Erde, Wasser, Luft sowohl im Veranstaltungsprogramm als auch bei den gärtnerischen Ausstellungsbeiträgen aufgegriffen und in rund sechs Wochen langen Blöcken bearbeitet werden.

Oberbauleiter Klaus Scherer gab einen umfassenden Überblick über die laufenden Baumaßnahmen. Dabei verwies Scherer auf zahlreiche unerwartete Funde auf dem Gelände. Militärische Anlagen hätten auch immer etwas mit Geheimniskrämerei zu tun, sagte Scherer, daher würden in solchen Arealen oft Dinge gefunden, die auf keiner Karte verzeichnet seien. So wurden bei den Bauarbeiten im Umfeld des Wasserturms drei Bunkeranlagen aus dem dritten Reich entdeckt. "Eine der Anlagen wollen wir mit in das Ausstellungsprogramm integrieren und der Öffentlichkeit zugänglich machen", erläuterte Scherer. Die anderen beiden müssten abgebrochen werden, da Aufwand und Ertrag einer Sanierung in keinem Verhältnis zu den Kosten stünden. Einen großen Schritt weiter seien die Planer im Bereich der Kinderspielplätze die im sogenannten Sattelpark entstehen sollen. In diesem 30.000 m² großen Gelände soll nach dem Wunsch der Architekten etwas Außergewöhnliches entstehen, was sich nach den Worten Scherers von den "normal möblierten Spielanlagen" deutlich abhebt.

Die Planer stünden mit renommierten Spielplatzbauern aus der Kunstszene in Kontakt, die im Bereich der Holzbearbeitung europäische Standards setzten. "Diese Trendsetter", wie Scherer sie bezeichnete, "werden uns jetzt im Rahmen einer Budgetvorgabe Vorschläge erarbeiten". Die Verbindung zwischen Kunst und Spielerlebnis solle zum zentralen Element des Sattelparks werden, dazu käme weitere Spielinhalte wie Sinneserfahrung und das Erleben des Elements Wasser. Die Spielanlagen, betonte Scherer würden sich im Jahr 2004 als Synthese zwischen Gerät und Gelände präsentieren. Scherer verwies des weiteren darauf, dass noch in diesem Jahr die ersten Pflanzungen auf dem Gelände vorgesehen seien. Sowohl der Maronenhain, als auch der Rosenvergleich in unmittelbarer Nähe des Wasserturms würden noch in diesem Jahr angepflanzt.


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