Pressemitteilung 37/2002 | 28.10.2002

"Stürmisches" Interesse: Landesgartenschau reagiert

Eine gute Nachricht hat die Landesgartenschau Trier GmbH für alle BürgerInnen der Region, die sich derzeit für das Thema Landesgartenschau interessieren. Nachdem Orkantief "Jeanett" die ursprünglich letzte Baustellenführung des Jahres massiv behindert hat, wird es vor dem Jahreswechsel einen weiteren Termin geben. Dazu hat sich die Geschäftsführung der LGS GmbH spontan entschlossen, nachdem das Interesse an der Baustellenführung am vergangenen Sonntag trotz Sturmwarnung sehr groß war.

Das stürmische Wetter schreckte viele BürgerInnen der Region nicht ab, auf den Petrisberg zu kommen. Die geführten Rundfahrten mit dem Römer-Express über das Gelände mussten allerdings nach der ersten Fahrt aus Sicherheitsgründen abgesagt werden. "Nachdem wir uns bei der ersten Rundfahrt selbst ein Bild über den Zustand des Geländes machen konnten und erste Schäden feststellten, hielten wir es für sicherer, weitere Fahrten abzusagen", so Geschäftsführer Matthias Schmauder. Umgestürzte Bauzäune, abgeknickte Äste boten ein schauriges Bild, selbst das neu errichtete Baustellenschild fiel dem Orkantief zum Opfer.

Die ankommenden Besucher wurden mit Kaffee und Kuchen versorgt und im vermeintlich geschützten Gebäude fanden Erläuterungen zu den Geländeplänen und geplanten Ausstellungsbeiträgen statt. Als dann gegen 16.00 Uhr ein Gerüstteil des Fernsehturms, der zur Zeit saniert wird, eine Fensterscheibe zerschlug und ein weiteres Teil ein Loch ins Dach der Geschäftsstelle riss, wurden die Besucher gebeten, das Gebäude zu verlassen.

Eigentlich war geplant, erst im Frühjahr wieder regelmässige Baustellenführungen anzubieten, nun wird es noch im Dezember einen Termin geben. An einem der vier Adventssonntage wird der gestrige Termin nachgeholt. Die genaue Terminierung erfolgt kurzfristig, sobald eine einigermaßen stabile Wetterlage vorhersehbar ist.



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