

Pressemitteilung 34/2002 | 11.10.2002
Neue Sponsoren für die Landesgartenschau: Gartencenter Lambert & Söhne
und Floraland Mock sind dabei
Die Rose, die gerne als Königin der Blumen bezeichnet wird, muss auch bei der
zweiten rheinland-pfälzischen Landesgartenschau 2004 in Trier ihren Platz
haben. Das war für den Trierer Landschaftsarchitekten Helmut Ernst, der das Gelände
auf dem Petrisberg gestaltet, von Beginn an klar. "Um so schöner",
sagt Gartenschau-Geschäftsführer Matthias Schmauder, "dass wir jetzt zwei
Trierer Unternehmen gefunden haben, die mithelfen werden, dieses Thema in die
Tat umzusetzen." Denn die Trierer Gartencenter Lambert & Söhne sowie
Floraland Mock, werden den sogenannten "Rosenvergleich" auf der
Landesgartenschau als gemeinsames Projekt übernehmen und die dafür benötigten
Pflanzen liefern. Die Geschäftsführung der Landesgartenschau GmbH und die
beiden Firmeninhaber Andreas Lambert und Adolf Mock haben heute einen
entsprechenden Vertrag unterzeichnet.
Andreas Lambert als Nachkomme des bekannten Rosenzüchters Peter Lambert
(1860-1939), sieht darin auch die Chance das Andenken seines Vorfahren zu
wahren. Peter Lambert, dessen Vater Mitbegründer der Firma Lambert & Söhne
war, hat mit der Züchtung von dauerblühenden Strauchrosen weltweite
Anerkennung erfahren. Er war Mitbegründer des Vereins Deutscher Rosenfreunde
(VDR), eine Zeitlang auch Schriftleiter des Vereins. 1898 fassten die
Rosenfreunde auf seine Anregung den Beschluss zur Anlage eines Vereins-Rosariums.
Es sollten alte vom Aussterben bedrohte Rosenarten gesammelt und erhalten werden
- das heutige Europa-Rosarium in Sangershausen in Sachsen-Anhalt entstand.
NNoch heute stammen viele handelsübliche Rosensorten von den Züchtungen des
Trierer Gartenarchitekten ab.
Auch die Firma Floraland Mock blickt auf eine lange Tradition im Bereich der
Rosenzüchtungen zurück. So hat Adolf Mock (1885-1951), der Großvater des
heutigen Firmeninhabers, eigene Züchtungen im Bereich der Edel- und
Kletterrosen hervorgebracht, die heute noch im Nell's Park in Trier zu bewundern
sind.
"Wir wollten bewusst keinen Rosengarten anlegen", erläutert Schmauder,
denn dieses Thema sei ja in Trier bereits besetzt. Daher werden auf einer etwa
5500 m² großen Fläche in der Nähe des Wasserturms rund 3000 Rosen gepflanzt.
Dieser Rosenvergleich ermögliche es den Besuchern, so Schmauder die
unterschiedlichen Rosen direkt miteinander zu vergleichen. Die Sortenwahl reicht
über Bodendecker und Beetrosen bis zu Strauch- und Kletterrosen. Die rund 150
Sorten werden noch in diesem Herbst gepflanzt, damit die Rosen im
Gartenschaujahr ihre volle Pracht entfalten können.
Auch die Beauftragung für die Pflanzung der Rosen soll nach den Worten
Schmauders in Kürze durch den Vergabeausschuss erfolgen. Vorraussichtlich wird
wiederum eine Firma aus dem Trierer Raum den Zuschlag erhalten.
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