Pressemitteilung 23/2002 | 26.07.2002

Aufsichtsrat der Landesgartenschau weist Kritik zurück

Der Aufsichtsrat der Landesgartenschau Trier GmbH weist die Kritik des Kreises Junger Unternehmer (KJU) und der Industrie- und Handelskammer (IHK) an der Vergabe des Marketings der Landesgartenschau an die Düsseldorfer Agentur Werkstudio zurück. Beide Institutionen hatten im „Trierischen Volksfreund“ die Vergabe des Marketings der Landesgartenschau scharf kritisiert.

Der Wettbewerb um das Marketing der Landesgartenschau sei im Februar 2002 europaweit ausgeschrieben worden, sagte Baudezernent Peter Dietze, der stellvertretende Vorsitzende des Aufsichtsrates. Von 24 Agenturen, die ihre Unterlagen abgegeben hätten, stammten fünf aus der Region Trier. Ein externes Fachgremium habe aus dem Kreis der Bewerber fünf Agenturen ausgewählt, die Anfang Mai ihre Konzepte präsentiert haben. Eine sechsköpfige Jury, die mit Fachleuten aus den Bereichen Marketing, Grafik-Design, Volkswirtschaft und Publizistik besetzt war, habe dem Aufsichtsrat einstimmig empfohlen, die Agentur Werkstudio aus Düsseldorf mit dem Marketing für die Landesgartenschau zu beauftragen.

„Neben der im Vorfeld aufgebauten und vorgezeigten Kompetenz mit der Gartenschauthematik, hat die Agentur nach strategischen, konzeptionellen und kreativen Gesichtspunkten das überzeugendste Konzept abgeliefert“, sagte Dietze.

Des weiteren habe der Aufsichtsrat beschlossen, eine Agentur aus der Region Trier, die in einem Teilbereich ansprechende Ideen präsentiert hatte, mit Teilleistungen zu beauftragen. Auch das Thema Werbemittelproduktion wird nach den Worten von Dietze von einer Agentur aus der Region bearbeitet. Zudem sei die Landesgartenschau GmbH darum bemüht, alle mit dem Marketing in Zusammenhang stehenden Druckaufträge in der Großregion zu vergeben.


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