

Pressemitteilung 21/2002 | 26.07.2002
Baubeginn zur Landesgartenschau erfolgt pünktlich
Während viele Menschen derzeit ihren wohlverdienten Sommerurlaub genießen,
herrscht beim Team der Landesgartenschau GmbH in Trier absoluter Hochbetrieb.
Der Grund: es wird alles menschenmögliche getan, damit die Baumaßnahmen zur
zweiten rheinland-pfälzischen Landesgartenschau pünktlich am 1. August
beginnen können.
Nach Abschluss des Teilnehmerantrages wurden die Lose 1a und 28, nach der
Einholung von mehreren Angeboten aus dem Bieterpool, entsprechend des
Vergabevorschlags des Bauleitungsbüros Ladewig aus Taunusstein, an den
wirtschaftlichsten Bieter vergeben. Bei diesem Bieter handelt es sich um eine
Arbeitsgemeinschaft eines landschaftsgärtnerischen Betriebes und einer
Tiefbaufirma aus Trier.
Die Geschäftsführung der LGS GmbH hat gestern die Auftragsvergabe zu Los 1
vorgenommen. Der Auftrag geht an eine Landschafts- und Straßenbaufirma aus
Klein-Winternheim bei Mainz. Damit konnte innerhalb der Fristen, das
Vergabeverfahren zu diesem Los auf der Grundlage des Teilnahmewettbewerbes
abgeschlossen werden. Der Aufsichtsrat hatte der Vergabe ebenfalls zugestimmt.
Geschäftsführer Matthias Schmauder äußerte sich zufrieden darüber, dass nun
die Voraussetzungen geschaffen wurden, nach den Vorbereitungsmaßnahmen pünktlich
am 1. August mit den eigentlichen Baumaßnahmen starten zu können. Damit liege
die LGS voll im Zeitplan.
Bei den hiermit vergebenen Aufträgen innerhalb des Landesgartenschaugeländes
handelt es sich um qualifizierten, hochwertigen Landschaftsbau. Darin enthalten
sind die landschaftsgärtnerischen Arbeiten zum Bau der Versickerungsmulde und
des Wasserbandes. Das gewonnene Erdreich soll im Bereich des ehemaligen Kürenzer
Sportplatzes (Turm Luxemburg) und im Bereich der geplanten römischen Taberna
unter Vegetationsflächen verfüllt werden.
In diesem Bereich sind die archäologischen Untersuchungen mittlerweile
abgeschlossen. Den Angaben des Rheinischen Landesmuseums zu Folge sind nach dem
Fund von Schanzanlagen aus der Zeit der napoleonischen Kriege keine weiteren
Funde aufgetaucht. Nach Auswertung neuester Luftbilder, ist allerdings zu
erwarten, dass bei den Erdarbeiten im Bereich um die Versickerungsmulde oberhalb
des Brettenbaches, eine Bunkeranlage des ehemaligen Westwalls zu tage treten
wird. Der Westwall wurde 1938-1940 als Bunkersystem entlang der Westgrenze des
damaligen Deutschen Reichs mit riesigem Aufwand erbaut
Mit dem Bau der Landesgartenschau wird nun umgehend begonnen. Triers
Baudezernent Peter Dietze unterstrich bei einem Pressegespräch, welches mit
Staatssekretär Günther Eymael Donnerstag in Trier stattfand, die große
Bedeutung der Landesgartenschau für die gesamte Entwicklung im Bereich
Petrisberg, während Staatssekretär Eymael betonte: „Die Landesgartenschau
wird pünktlich am 22. April 2004 in Trier eröffnet“.
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