Pressemitteilung 17/2002 | 21.06.2002

2. Rheinland-Pfälzische Landesgartenschau in Trier positioniert sich als Die Kulturgartenschau

Während auf dem Gelände der 2. rheinland-pfälzischen Landesgartenschau 2004 auf dem Trierer Petrisberg, der Abriss der ehemaligen Militärgebäude rasch voran geht, haben sich ein Teil des Gartenschauteams und die Düsseldorfer Werbeagentur „Werkstudio“ in den vergangenen Wochen intensiv mit dem Thema Kommunikation befasst. Nachdem mit dem Logo der Trierer Designer Stephan Krämer und Matthias Dunkel ein entscheidender Schritt in Richtung Außenauftritt getan war, ist jetzt die nächste Entscheidung gefallen. Die Landesgartenschau 2004 in Trier wird ab sofort mit dem Slogan „Die Kulturgartenschau“ beworben.

„Wir haben bewusst eine innovative Positionierung als Kulturgartenschau gewählt, sagt LGS-Geschäftsführer Roman Schleimer, denn diese Bezeichnung sei Slogan und Programm zugleich. „Neben dem Naturerlebnis impliziert der Begriff auch den kulturellen Anspruch der ältesten Stadt Deutschlands“, erläutert Werkstudio-Chef Berthold Hengstermann. Gleichzeitig sollten aber auch Zukunftsperspektiven aufgezeigt und erlebbar gemacht werden, unterstreicht Schleimer. Wichtig, so Schleimer, der Begriff Kultur sei im klassischen Sinne zu verstehen. Dazu gehörten selbstverständlich auch das brandaktuelle Thema Lebenskultur und der Sport in all seinen Facetten. Der Ansatz der ganzheitlichen Vermarktung gehe weit über die Präsentation einer „Blümchenschau“ hinaus. Denn zahlreiche Veranstaltungen in vielen Sparten sollen in zwei Jahren mindestens 750.000 Besucher nach Trier locken.

Entsprechend des vielseitigen Angebotes wachse auch die Zielgruppe, sagt Wolfgang Rommel, der gemeinsam mit Geschäftsführer Schleimer und Event-Manager Karsten Müller für das Thema Veranstaltungen verantwortlich zeichnet. Die operativen Maßnahmen zur Vorbereitung und Aktivierung seien, so Rommel bereits in Planung. Ein besonderes Augenmerk liege neben der Bewerbung in Deutschland auf der grenzüberschreitenden Kooperation mit der Großregion Saar-Lor-Lux und Ostbelgien.

„Wir werden in den Planungen vier unterschiedliche Veranstaltungsorte vorsehen“, so Schleimer, „und so Raum für Events in allen Bereichen bieten“. Die große „LGS-Bühne“ werde fernsehgerechte Ausmaße haben und 1300 bis 1500 überdachte Zuschauerplätze bieten. Dazu kämen eine Wasserbühne für 500 bis 800 Zuschauer in unmittelbarer Nähe des Wissenschaftsparks, sowie eine Atriumbühne, die permanent überdacht sein und auch nach Ablauf der Landesgartenschau dauerhaft zur Verfügung stehen werde.

Als vierter Veranstaltungsort, der vor allem Platz für Großveranstaltungen, wie Rockkonzerte biete, erläutert Rommel, stehe die große Sportanlage im Sattelpark zur Verfügung. Die sehe neben einem Sportplatz, auch Spielfelder für Beach-Volleyball, -Handball und -Fußball vor. Dazu kämen eine Streetball-Anlage, eine Kletterwand sowie Boulefelder. In Gesprächen mit dem Sportdezernat der Stadt sowie Verbänden und Vereinen würde in diesem Bereich schon bald die thematischen Schwerpunkte festgelegt, fügte Rommel hinzu.

„Wir haben schon zahlreiche Ideen aus den Reihen der Bevölkerung zusammengetragen“, berichtet Schleimer. Das Interesse an der Großveranstaltung sei immens. Auch aus diesem Grund werde am 4. Juli, also noch vor Beginn der Sommerferien ein Förderverein gegründet, der mit dazu beitragen soll, das Thema in der Öffentlichkeit publik zu machen. Alle diejenigen, die sich für einen solchen Verein interessieren sollen sich nach der Meinung von Schleimer den Nachmittag des 4. Juli unbedingt freihalten. Denn dann werde die Gründungsversammlung des neuen Vereins stattfinden.


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