

Pressemitteilung 14/2002 | 03.06.2002
Landesgartenschau Trier 2004 setzt ein Zeichen
Stephan Krämer und Matthias Dunkel gewinnen Logo-Wettbewerb
Die 2. rheinland-pfälzische Landesgartenschau 2004 in Trier setzt im wahrsten Sinne des Wortes ein erstes sichtbares Zeichen. Denn Stephan Krämer und Matthias Dunkel von der Trierer Werbeagentur Zink und Krämer haben den Designwettbewerb um das Logo für die Gartenschau gewonnen. Die beiden Designer haben nach Meinung der achtköpfigen Jury das sympathischste Logo für das Riesenereignis entworfen. „Die Bildmarke weist sehr viele Assoziationsbereiche auf“, sagte der Vorsitzende der Jury, Professor Guido Ludes von der Fachhochschule Wiesbaden in der Urteilsbegründung. Vom T für Trier über eine Pflanze bis hin zu einer Tänzerin seien viele Verbindungen möglich, so Ludes.
„Wir wollten ein Zeichen für alle schaffen“, sagte Stephan Krämer. „Es sollte farbig, schwungvoll, frisch und modern sein, so wie die Veranstaltung für die es jetzt stehen wird. Natürlich sollte es auch gut zu erkennen sein und einen floralen Character haben“, beschreibt Krämer seine Gedanken aus denen das Logo entsprungen ist. Die Jury vergab neben dem mit 5000 Euro dotierten ersten Preis keinen zweiten, sondern zwei mit jeweils 2000 Euro dotierte dritte Preise. Sie gingen an Michael Zimmermann aus Thalfang und Arthur Schmidt aus Kaiserslautern. Zusätzliche wurden zwei mit jeweils 500 Euro prämierte Sonderpreise für die witzigsten Ideen vergeben. Sie gingen beide an die Werbeagentur FormArt aus Zweibrücken
Erfreut zeigte sich die Jury über das hohe Niveau des Wettbewerbes. „Es waren sehr viele hochwertige Entwürfe darunter“, befand der Landrat des Kreises Trier-Saarburg, Richard Groß, der die Region Trier im Preisgericht vertrat. Auch der bekannte Trierer Künstler Klaus Svoboda zeigte sich angesichts der Qualität der eingereichten Arbeiten überrascht. Das unterstreiche erneut, welches Interesse das Thema Landesgartenschau wecke.
Die Jury hatte über 182 eingereichte Arbeiten zu befinden. „Mit einer solch überwältigenden Resonanz hätten wir niemals gerechnet“, staunte nicht nur LGS-Pressesprecher Wolfgang Rommel. Der rheinland-pfälzische Minister für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau, Hans-Artur Bauckhage, wird am kommenden Freitag gemeinsam mit dem Trierer Oberbürgermeister Helmut Schröer die Preisträger auszeichnen und die Ausstellung der Arbeiten offiziell im Trierer Rathaus eröffnen. Die Ausstellung der besten Arbeiten wird anschließend bis zum 16. Juni im Rathaus zu sehen sein.
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