LGS-Geschäftsführer Matthias Schmauder 
mit Sabine Holbach und Achim Clemens vom
 betreuenden Architektenbüro BKS aus Trier









 

 

Pressemitteilung 10/2002 | 02.05.2002

Landesgartenschau-Team zieht in Kürze auf den Petrisberg

Die Entscheidung war nicht einfach und ließ daher ein wenig auf sich warten. Doch nun, kann sich das Team der zweiten rheinland-pfälzischen Gartenschau schon bald über ein eigenes zu Hause freuen. Seit Anfang des Jahres „bewohnten“ die Gartenschaumacher ihr „Übergangsquartier“ in einem Nebengebäude des Rathauses am Augustinerhof, für 10. Juni ist der Umzug auf den Petrisberg geplant. In direkter Nachbarschaft zu den sanierten Gebäuden der Telekom im Wissenschaftspark befindet sich dann der neue Standort der Landesgartenschau GmbH. Das Gebäude 001 des ehemaligen Kriegsgefangenen-Lagers (STALAG XII) wird bis dahin renoviert und in Schuss gebracht, dort soll das LGS-Team ein ansprechendes Arbeitsumfeld vorfinden.

Zunächst war vorgesehen, die Räumlichkeiten des ehemaligen französischen Offiziercasinos für das LGS-Team herzurichten, doch aus finanziellen Gründen ließ sich diese Lösung nicht realisieren. Ein ehemaliges Studentenwohnheim, in unmittelbarer Nähe des Geo-Zentrums der Universität, hätte letztendlich zu weit ab vom Geschehen gelegen. „In der Sickingenstraße haben wir die optimale Lösung gefunden“, freuen sich die LGS-Geschäftsführer Matthias Schmauder und Roman Schleimer. „Nur rund 100 Meter von einem der Hauptveranstaltungsorte entfernt, werden wir unsere Büros direkt am Puls der Landesgartenschau beziehen“, so Schleimer. Was nach der Ansicht von Schmauder auch für das ehemalige Militärgebäude spricht, ist sein recht ordentlicher Zustand. Es sei mit relativ bescheidenen finanziellen Mitteln möglich, das Gebäude wieder nutzbar zu machen, sagte Schmauder.

Unter der Federführung des Trierer Architekturbüros BKS wird derzeit die Haustechnik ergänzt und saniert, zudem stehen Renovierungs- und Malerarbeiten an. Die Arbeiten wurden übrigens ausschließlich an Firmen aus der Region vergeben. Nach Abschluß der Maßnahmen stehen auf zwei Stockwerken etwas mehr als 600 Quadratmeter an Büroflächen zur Verfügung. Mit ins Gebäude in der Sickingenstraße 91 werden auch das Bauleitungsbüro des Büros Ladewig sowie die neu gegründete Entwicklungsgesellschaft Petrisberg (EGP) einziehen.


=> zur Druckansicht