

Pressemitteilung 06/2002 | 21.03.2002
Roman Schleimer vom Aufsichtsrat zum Geschäftsführer
berufen
Der Aufsichtsrat der Landesgartenschau Trier GmbH hat am
Mittwoch Roman Schleimer zum zweiten Geschäftsführer der
Gesellschaft berufen. Der Diplom-Verwaltungswirt hat zuletzt 13
Jahre lang das Kultur- und Kommunikationszentrum Tuchfabrik in
Trier geleitet. Seit 1997 war Schleimer zusätzlich Chef des
Trierer Kulturbüros. Mit dem neuen Geschäftsführer wechselt
auch Jutta von der Bank aus der Tuchfabrik zur Landesgartenschau
GmbH. Schleimer, der künftig neben Matthias Schmauder an der
Spitze des Gartenschauteams stehen wird, ist für die Bereiche
Veranstaltungen, Öffentlichkeitsarbeit und Personal
hauptverantwortlich.
Der 44 Jährige will nach eigenen Worten die regionale Kultur-
und Veranstaltungsszene bündeln, um die Stärken der Region bei
der Landesgartenschau zu dokumentieren. Neu im
Landesgartenschauteam ist auch Klaus Scherer. Der 47 Jahre alte
Landschaftsarchitekt kommt vom Grünflächenamt der Stadt Trier
und wird am 1. April seine Arbeit als technischer
Ausstellungsleiter aufnehmen. Er ersetzt Beate Bruksch, die aus
persönlichen Gründen aus dem Team ausscheidet.
„Wir sind voll im Zeitplan“, sagte der
Aufsichtsratsvorsitzende, der Trierer Oberbürgermeister Helmut
Schröer, nach der Sitzung, in der sich auch das Gesicht des
Aufsichtsrates nochmals geändert hat. Denn für Helmut Ernst,
der den Planungswettbewerb gewonnen hatte und daher ausscheiden
muss, rückt Landschaftsarchitekt Christoph Heckel in den
Aufsichtsrat. Der 40 Jährige Trierer wurde von der
Projektgesellschaft und dem Bund Deutscher
Landschaftsarchitekten (BDLA) als Ersatz für Ernst
vorgeschlagen.
Das Trierer Büro von Helmut Ernst wurde vom Aufsichtsrat mit
der weiteren Planung des Gesamtkonzepts beauftragt. Mit den
Ausschreibungen der Bauleistungen und der Bauüberwachung hat
der Aufsichtsrat das Landschafts-Ingenieurbüro Ladewig aus dem
hessischen Taunusstein beauftragt. „Das Unternehmen hat
bereits bei vier Bundesgartenschauen hervorragende Arbeit
abgeliefert“, sagte LGS-Geschäftsführer Matthias Schmauder.
Denn so Schmauder weiter, bei der Abwicklung eines Großbauvorhabens
dieser Kategorie sei höchste Qualität gefragt. Denn ab 1.
August soll pro Monat eine Bausumme von rund 600.000 Euro
umgesetzt werden.
Qualität ist auch beim Logo-Wettbewerb gefordert. Bis Anfang
Juni soll das Zeichen gefunden sein, das als Vorreiter der
Landesgartenschau 2004 bereits im Vorfeld im wahrsten Sinne des
Wortes für Aufsehen sorgen soll. Designer aus ganz
Rheinland-Pfalz haben die Chance sich an dem Wettbewerb zu
beteiligen, der Anfang April gestartet wird. Die entsprechenden
Richtlinien zur Durchführung hat der Aufsichtsrat jetzt
verabschiedet.
Zudem steht fest, dass schon bald ein Förderverein gegründet
werden soll. Der Aufsichtsrat hat sich einstimmig dafür
ausgesprochen, das starke Interesse der Bürgerschaft in einem Förderverein
zu bündeln und dadurch weiten Kreisen der Bevölkerung die Möglichkeit
zu geben, sich bei der Thematik Landesgartenschau einzubringen.
Interessierte, die sich für diesen Förderverein interessieren
können sich bereits jetzt bei der Landesgartenschau GmbH unter
der Telefonnummer 0651/718-4677 melden. Zudem werden alle, an
den Workshops zur Vorbereitung der Bewerbung beteiligten
Personen angeschrieben.
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