Ausblick
Die Stadt Trier rechnet durch die Landesgartenschau 2004 mit
einem nachhaltigen Entwicklungsschub bei der Umnutzung der
ehemaligen Militärflächen auf dem Petrisberg.
Die Landesgartenschau soll zur zukünftigen Stadtqualität des
Entwicklungstandortes Petrisberg und der angrenzenden Stadträume
beitragen und die Grundlage für ein hochwertiges
Naherholungsgebiet bilden. Die Entwicklunsggesellschaft
Petrisberg (EGP) wird sich in den kommenden Jahren darum bemühen,
aus dem ehemaligen Militärgelände ein neues Stadtquartier zu
entwickeln. Dort werden dann auf kurzer räumlicher Distanz
Wohn-, Arbeits- und Freizeiteinrichtungen zu finden sein.
Der Petrisberg soll - nach fast 70jähriger militärischer
Nutzung - zu einem wichtigen Bindeglied zwischen Talstadt, Höhenstadtteilen
und der Universität werden. Von der Landesgartenschau erwartet
die Stadt weiterhin entscheidende Impulse im Wettstreit der
europäischen Regionen.
Trier präsentiert sich als innovative, moderne und
entwicklungsfreudige Stadt mit kulturellem Anspruch sowie hohem
Freizeit- und Erholungswert. Durch die zeitlich begrenzte
Nutzung zukünftiger Baufelder für Ausstellungszwecke soll darüber
hinaus im Gartenschaujahr ein Präsentationsforum für das ganze
Land Rheinland-Pfalz entstehen.
Zudem will die Stadt Trier ihre Geschichte für die Zukunft
bewahren. Für die Landesgartenschau heißt dies:
Infrastrukturinvestitionen zur Umwelt-, Landschafts- und
Naturgestaltung, städtebauliche Verbesserungen, Maßnahmen zur
Förderung von Heimatkunde, heimischem Brauchtum, Völkerverständigung
(grenzüberschreitendes Event in Zusammenarbeit mit der Großregion
Saar/Lor/Lux - Rheinland-Pfalz - Wallonien), Kultur-, Kunst- und
Denkmalpflege, Bildung und Erziehung, Wissenschaft, Forschung
und Entwicklung etc.