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Zeitlicher Ablauf der Elemente
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Im Zauber der Elemente

Im Zauber der ELEMENTE "Feuer - Wasser - Erde - Luft". Bereits beim ersten Lesen der Headline entsteht der Eindruck einer spektakulären und spannungsgeladenen Veranstaltung. Die Elemente rufen Gedanken an archaische Erlebnisse hervor, der Zauber fasziniert durch seine Übernatürlichkeit - und liegt auch im Trend der Unterhaltungsindustrie!
Aber eine Kulturgartenschau ist kein Medienkonzern. Das Motto ist daher vieldeutiger und hintergründiger als beim ersten Lesen vermutet. Der Slogan ist gleich mehrfach doppeldeutig: "Im Zauber" liegt der Reiz aller Veranstaltungen, "im Zauber" sind auch die Zuschauer gebannt, die diese Veranstaltungen erleben können.

"Elemente" bezeichnen sowohl die physikalischen Elemente als auch die Programmbausteine. Außerdem sind die physikalischen Elemente in der griechischen Naturphilosophie der Urgrund alles Lebens. Sie stellen daher den zentralen Verbindungspunkt zwischen dem kulturellen und dem floralen Programm dar. 

In dem Programm der LGS sollen die vier Elemente "Feuer", "Wasser", "Erde", "Luft" als Säulen dienen, auf denen der Ablauf ruht. Ungefähr alle sechs Wochen wechselt der Leitbegriff - und damit verbunden auch das Programm. Dieser Wechsel bezieht sich sowohl auf das Veranstaltungsprogramm als auch auf die Gartenbaugestaltung.

Einige Teile des weitläufigen Areals werden passend zum jeweiligen Themenblock umgestaltet. 
Die Gegebenheiten der Natur erfordern eine bestimmte Themenreihenfolge.

Abweichend von der gängigen Sprachmelodie ergibt sich bei der Landesgartenschau eine neue Aneinanderreihung der Elemente: "Luft", Wasser", "Feuer", "Erde". Nur in dieser Reihenfolge ist es möglich, den programmatischen Themenwechsel auch im pflanzlichen Bereich auszudrücken.