Chronik

Die Stadt Trier hat sich, neben Ludwigshafen, am 11. August 2001 um die Ausrichtung der 2. rheinland-pfälzischen Landesgartenschau im Jahre 2004 beworben.
Das Trierer Konzept, das als wichtiger Bestandteil die Einbindung der gesamten Region vorsieht, überzeugte die Jury und die Moselhauptstadt erhielt am 23. Oktober 2001 durch den Ministerrat den Zuschlag für die Gartenschau.


Landschaftsarchitektonischer Wettbewerb

Die Stadt Trier hatte zur Realisierung des Projekts einen landschaftsarchitektonischen Wettbewerb ausgeschrieben. Von dem begrenzt offenen Wettbewerb (acht Architekturbüros waren gesetzt, 22 wurden aus 104 Bewerbern dazugelost), erhoffte sich die Stadt vielfältige Vorschläge zur Gestaltung und Verknüpfung der Freiräume im Entwicklungsgebiet Petrisberg. Der Gewinner des Landschaftsarchitektonischen Wettbewerbs war die Arbeitsgemeinschaft Helmut Ernst und Michael R. Schwarz aus Trier.


Die Gartenschau GmbH

Die Durchführung und Planung der Landesgartenschau Trier 2004 liegt seit Dezember 2001 in den Händen der eigens gegründeten Landesgartenschau GmbH. Gesellschafter sind die Stadt Trier (60 Prozent) und die Projektgesellschaft Landesgartenschauen Rheinland-Pfalz (40 Prozent). Der 13-köpfige Aufsichtsrat wird von Oberbürgermeister Helmut Schröer (CDU) geführt. Weiterhin sind neben der Trierer Wirtschaftsdezernentin Christiane Horsch, Baudezernent Peter Dietze und Landrätin Beate Läsch-Weber, der Vertreterin der Initiative Region Trier, jeweils eine VertreterIn der Stadtratsfraktionen, vier Vertreter der Projektgesellschaft und zwei Vertreter des Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau in dem Gremium vertreten. Das Team der Landesgartenschau GmbH hat am 6. Februar 2002 offiziell seine Arbeit aufgenommen und steht unter Leitung der beiden Geschäftsführer Roman Schleimer und Matthias Schmauder. Die Geschäftsstelle der Landesgartenschau GmbH befindet sich auf dem zukünftigen Landesgartenschaugelände am Petrisberg.